Übe lauschen. Das Ohr ist dem Herzen näher als das Auge.

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Das Atmen


Rhythmus des Lebendigen

In den Schöpfungsmythen vieler Kulturen steht am Anfang der Atem als Geschenk Gottes. Von nichts ist der Mensch abhängiger als von der Atmung, denn aller anderen Energiequellen, die er braucht, bedient er sich in weit größeren Zeitabständen - Sauerstoff aber benötigt der Mensch in Permanenz.

"Wenn man den Atem einfach lassen kann, wie er ist, wenn man lernt, im Atmen anwesend zu sein, dann verwandelt sich das Atmen von selbst in ein Gebet, in ein Gespräch mit Gott, in dem man das eigene Geschaffen werden erfährt. So wie das Einatmen heranweht und mich von innen heraus belebt, ist mein ganzes Leben ein Geschenk." ( Philosoph, Yogalehrer Karl Baier)

Auch im buddhistischen Zen ist die zentrale religiöse Übung die Atemmeditation. Der Zen Mönch folgt mit Aufmerksamkeit dem Ein- und Ausströmen seines Atems. Durch diese Übung lernt er, die Individualität des Menschen als ein Konstrukt zu erkennen, und erreicht so die Erleuchtung.

" Wie der Atem selbst, so ist auch der lebensspendende Ursprung etwas, das man nicht anfassen und in diesem Sinn nicht feststellen kann. Man muss es sich einfach ereignen lassen - so kommt einem dauernd Leben aus dem göttlichen Ursprung zu. Ich glaube, das ist der Grund, warum die Schöpfungsgeschichten davon berichten, dass Gott den Menschen Leben einhaucht." (K. Baier)

Quelle: Wissenschaft, ORF Nachlese aus dem Jahr 1997


In dieser Zeit, jetzt wo die Energien so stark hereinkommen und die Transformation der Menschheit in die Wege leiten, wird alles was wir bisher in uns verdrängt, versteckt und nicht ansehen wollten, aus uns hervorgeholt. Es gibt uns allen die Chance, endlich alle alten Gefühle, Glaubensmuster, Überzeugungen, Denkensweisen und Ängste, Manipulation, Lügen und das Opferdasein für immer loszulassen, denn sie haben keinen Bestand mehr in der neuen Energie. Je schneller wir also verstehen, dass wir es sind die eine neue Welt erschaffen und dass wir es sind die den weiteren Verlauf der Erde bestimmen, desto besser für uns als Volk dieser Erde.

Das neue Leben auf der Erde wird von Liebe, Mitgefühl, Achtsamkeit, Emphatie, Selbstausdruck, Einheit, Gleichwertigkeit, Harmonie, Freude, Frieden, Lebendiges Sein, Freiheit und vor allem einem liebevollen und ehrlichen Miteinander gestaltet. Es liegt an uns ob wir diese alten Fesseln endlich ablegen und uns dem zuwenden, was wir wirklich sind und leben wollen. Alles wird sich verändern, die Politik, Wirtschaft, der Mensch und die Natur – damit verbunden ist alles was wir kennen, alles was uns vertraut ist, was uns täglich umgibt ... doch all das soll uns nur Mut und Freude geben, denn wir befinden uns auf dem Weg zurück nach Hause, zu uns selber.

Die Schwächen im anderen annehmen und lieben, erlaubt uns letztendlich die eigenen Schwächen anzunehmen und uns selber zu lieben. Damit heilen wir uns und die Welt gleich mit und das Herz wird dadurch weit geöffnet. Um diesen Weg zu gehen braucht es offene ehrliche mutige Herzen, denn auf uns wartet unser Seelenweg, der Weg der Liebe und der Freiheit und jeder hat die Chance diesen Weg jetzt zu gehen.

Quelle: Unsere Neue Erde, www.neueerde.de
Foto: Unbekannt