Übe lauschen. Das Ohr ist dem Herzen näher als das Auge.

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Herzpflege

Hier ist nicht vom physischen Organ Herz die Rede, sondern vom Herzen als Wesenszentrum. Dennoch kann auch das physische Herz davon profitieren, wenn die hier gegebenen Empfehlungen befolgt werden. Das Herz braucht Zuwendung, Aufmerksamkeit und Nahrung. Es will mit Achtsamkeit, Behutsamkeit und Sanftheit behandelt werden.

Welche Art von Zuwendung braucht das Herz?

Die richtige Zuwendung besteht darin, einen Teil Gewahrsein in jeder Situation beim Herzen zu lassen. Es gibt auch Zeiten, in denen das Herz völliger Zuwendung bedarf; in Meditation, Gebet oder tiefer Selbstbefragung und ebenso in Situationen, die mit Trauer, seelischem Schmerz oder anderen tiefen und starken Emotionen verbunden sind. Hier bedarf das Herz völliger Zuwendung nicht nur für einen Augenblick, sondern solange wie es sie braucht.

Welche Art von Aufmerksamkeit braucht das Herz?

Die Regungen des Herzens wollen aufmerksam wahrgenommen werden; fühlend wahrgenommen, nicht analysierend und begutachtend. Nur ein Mensch, der weder den Regungen seines Herzens blind folgt noch sie fürchtet oder unterdrückt, sondern sie aufmerksam wahrnimmt, kennt sich selbst genügend, um sich und der Welt ehrlich und aufrichtig begegnen zu können. Auch der Zustand, in dem das Herz sich befindet, verdient Aufmerksamkeit, denn dieser Zustand ist nichts anderes als die innere Realität, die du gerade erlebst.

Welche Art von Nahrung braucht das Herz?

Das Herz bezieht seine Nahrung aus Begegnung. Jedwede Begegnung – mit Mensch, Pflanze, Tier, Wind, Sonne oder dem eigenen innersten Selbst – versorgt das Herz mit der Nahrung, die es braucht, um zu wachsen, sich zu entfalten, zu weiten, zu erheben und zu vertiefen. Allerdings ist es möglich, dass du am Tag Hunderte von Wesen triffst, ohne einen von ihnen zu begegnen, weil deine Aufmerksamkeit überall weilt, nur nicht bei dem Herzen der Wesen, die du triffst. Solche Begegnungen sind keine Nahrung für das Herz.

Teilst du aber in deinem Herzen die Stimmung, das Gefühl oder deine Erkenntnis mit einem anderen oder teilst du deine Stimmung, dein Gefühl oder deine Erkenntnis mit einem anderen, dessen Herz dir geöffnet und zugewandt ist, so ist das Nahrung für dein Herz.

Die eigentliche Nahrung für dein Herz ist Schönheit; nicht die Schönheit, welche die Augen sehen, sondern die Schönheit, die das Herz fühlen kann. Diese Schönheit ist es, die das Herz in deiner Begegnung findet, wie die Biene in einer Blüte den Nektar, und es findet diese Schönheit im Schmerz wie in der Freude – in allem was es in Wahrheit und Tiefe erlebt.

Was bedeutet es, das Herz mit Achtsamkeit, Behutsamkeit und Sanftheit zu behandeln?

Es bedeutet, dich selbst so zu behandeln, wie du vom besten und weisesten aller Freunde, der dich ganz und aufrichtig liebt, behandelt werden möchtest. Und die Menschen, die du liebst, so zu behandeln, wie dein Herz es dir eingibt. Denn dein Herz weiß immer, was deine Geliebten fühlen, was sie brauchen und wonach sie sich sehnen; du brauchst weder zu versuchen, es aus ihrem Gesicht abzulesen, noch ihre Gedanken zu erraten; du brauchst nur auf dein Herz zu hören, und sie werden von dir genau die Behandlung erfahren, derer sie bedürfen.

Suche die Nahrung des Herzens nicht am falschen Ort! Trachte nicht danach, Begegnungen herbeizuführen, sondern sei offen für das was dir begegnet.

Was kannst du tun, um dich beständig auf das Herz einzustimmen?

Übe lauschen. Lausche der tieferen Stimme, die sich unter dem hellen Geplapper der Gedanken verbirgt; lausche der Melodie des Windes und der Worte, der Blätter und des Wassers, des Vogelgesangs, des Atems und des Herzschlags… Lausche.

Das Ohr ist dem Herzen näher als das Auge.

Quelle: universal-harmonics.com

Die Revolution der Herzen hat begonnen! Die immense Liebe und wunderbare Weisheit unseres wahren Wesens drängt nach vorne und immer wieder staunen wir über diese Liebe in uns, wie sehr sie alles verändert, unser ganzes Wesen transformiert und mit einem Male fühlen wir uns miteinander verbunden mit allen Leben um uns herum.

Liebe fließt wie ein breiter Strom aus unserem Inneren hervor und lässt uns sehen was bisher noch unsichtbar war, lässt uns erkennen was wir bisher nicht verstanden haben und mit Staunen und Tränen in den Augen betrachten wir die neue Welt die sich nun für uns eröffnet.

Manchmal fallen wir wieder etwas heraus aus diesen Strom oder glauben wieder in die entgegen gesetzte Richtung schwimmen zu müssen, doch bald drehen wir wieder um und überlassen uns der tragenden nährenden Welle … weil wir nicht mehr anders können ... wir sind süchtig nach Liebe ... süchtig nach unserer eigenen Liebe geworden.

Ich gestehe dass ich mehr als süchtig danach bin, lach, dieses einzigartige warme weite Gefühl in meiner Mitte die alles verwandelt … alles auf den Kopf stellt und mich lachen lässt wo früher Tränen flossen, mich still sein lässt wo sonst Lärm war, mir Frieden und Ruhe gibt wo sonst Auffuhr und Durcheinander herrschte, mir Stärke und Kraft schenkt, wo ich mich schwach fühlte und mir Heilung erlaubt wo sonst nur Schmerzen waren.

Nicht mehr im Außen suchend um Liebe zu finden, sondern mich absolut unabhängig von meiner eigenen Liebe nährend … und sie dennoch an andere zu verschenken, einfach so, weil die Liebe in mir gar nicht anders kann als sich auszudrücken. Klar und unmissverständlich und dennoch weich und sanft, überschäumend und dann wieder leise und still, freudig und erregend, stark und alles mit sich tragend wie ein mächtiger breiter Fluss der unbeirrt dahin fließt.

Wer immer den Mut hat sein Herz einfach zu öffnen und seiner Weisheit zu folgen, wird reichlich belohnt mit Liebe und Freude und vielen unerwarteten wunderschönen Geschenken. Jede Seele ist eingeladen und ist dennoch frei ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Ein offenes liebendes Herz erwartet nichts mehr und bekommt dennoch alles geschenkt. Es genügt sich selber in seiner Liebe und verströmt sie einfach ohne wenn und aber. Die Freiheit der Herzen lässt jeden in seinem Sein und geht unbeirrt ihren eigenen Weg. Wer immer sich in seiner eigenen Liebe erfahren kann, wird süchtig danach, lach, er wird süchtig nach sich selbst … in dem Bewusstsein, dass er die ganze Zeit nur auf sich selber gewartet hat"

Quelle: Unsere Neue Erde, www.neueerde.de