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Über Aktionskunst

Aktionskunst

Aktionskunst ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts, die klassischen Formen der bildenden Kunst (Plastik, Malerei) überschritten und um andere mediale und performative Ausdrucksformen erweitern. Damit stellten sie sich in einen Widerspruch zu dem oft als zu konventionell und eng empfundenen Begriff von Kunst und Kunstbetrieb. In Wien fand die Aktionskunst in den 1960er Jahren ihren Ausdruck in dem Wiener Aktionismus.

Aktionskunst Beschreibung

Die Aktionskunst ist ein Vorläufer der künstlerischen Performance und lässt sich von ihr nicht immer eindeutig unterscheiden. In der Aktionskunst kommen sowohl klassische Arbeitsweisen der bildenden Kunst zum Einsatz wie Malerei und Bildhauerei, als auch neuere Medien wie Fotografie, Film, Video. Mit der Aktionskunst vollzieht eine Wende zu mehr prozesshaften Formen künstlerischer Praxis. Als ein Teil der Aktionskunst gilt die Fluxus-Bewegung (lat. flux/fluere=fließend, vergänglich) der 1960er Jahre, die sich als fließender Übergang zwischen Kunst und Leben verstand.

In der Aktionskunst ist nicht selten der Künstler/die Künstlerin selber Bestandteil des Werkes und sein/ihr Körper künstlerisches Medium. Während für ein klassisches Kunstverständnis die Trennung von Subjekt und Objekt Voraussetzung ist, indem der/die Künstlerin ein von ihm/ihr ablösbares Artefakt schafft, geht es in der Aktionskunst um Handlungen, die die Künstler unmittelbar involviert sind. Durch extreme Handlungen werden beim Zuschauer unmittelbar affektive und emotionale Reaktionen ausgelöst. (z.B. Marina Abramovic´)

Quelle und mehr Information über die Entwicklung der Aktionskunst: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktionskunst