Sei mal du selbst. | Kunst der gelebten Geschichte

KUNST & PERFORMANCE & MASKENARBEIT

KUNST 

Kunst ist vom Ursprung her eine kultische Erscheinung, die sich zeitgleich oder im Zusammenhang mit vorzeitlichen Kulten oder Religionen entwickelte.  Sowohl Malerei und Skulptur als auch Musik und Tanz traten bereits in der Altsteinzeit in Erscheinung. Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt.    

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als     Erwachsener einer zu bleiben“ (Pablo Picasso 1881-1973)


PERFORMANCE

Performance ist häufig ortsgebunden, kann jedoch überall, zu jeder Zeit und ohne zeitliche Begrenzung stattfinden. Dabei kommen vier Grundelemente ins Spiel: Zeit, Raum, der Körper des Künstlers und eine Beziehung zwischen dem Künstler und dem Zuschauer. Es gibt zwar Performances, deren Ablauf oder Konzept einer präzisen Dramaturgie folgen, die soziologische und philosophische Kontingenz der Entwicklung im Ablauf einer Performance ist jedoch ein wesentliches Element. Nicht selten sind Performances offene künstlerische Versuchsanordnungen ohne Ablaufkonzept. In der darstellenden Kunst tritt der/die Mime hinter der Rolle zurück, die er/sie in einem Stück vorspielt, so wie im klassischen Ballett der Tänzer hinter der Figur zurücktritt, die er/sie in einer Choreografie vortanzt. (Quelle: Wikipedia - die freie Enzyklopädie)

MASKENARBEIT

Masken haben die Menschen seit Urzeiten fasziniert. In vielen Kulturen waren und sind sie Bestandteil von Festen und Übergangsritualen. Sie sind in allen Kulturen anzutreffen und der Umgang damit ist so alt wie die Menschheit selbst. Dadurch sind Masken besonders geeignet als kreative Arbeit zu dienen. Maskenarbeit ist mehr als nur Ausdruck unserer Gefühle, mehr als eine pädagogische oder therapeutische Übung. Masken zeigen uns das Verborgene, aber zugleich verbergen sie, befreien, erschrecken, verbalisieren, erzählen, tanzen, sprechen, verkünden, weinen, schreien, lieben, träumen und verwandeln uns in Ausdruck, Wort, Leben. Die Maske bringt auch unbewusste Anteile ans Licht, die die Möglichkeit bieten, sowohl in pädagogischer, wie auch therapeutischer Arbeit eine Wandlung herbeizuführen. So können z.B. Schattenseiten gesehen, begegnet und angenommen werden. Jedes schöpferische Tun beinhaltet einen Wachstumsprozess der heilsam ist. (Quelle: Auszüge aus einem Interview von Frau Dr. Mag. Marlies Matt. www.aks.or.at/)