Ich richte mich aus, auf das Höchste und Beste in mir.

SCHÖPFUNG

Was ist unsere ursprüngliche Schöpfungszugehörigkeit?

Haben wir nicht alle Sehnsucht nach Autonomie und Frieden?

Ein Teil der neuen Welle können wir sein, indem wir:

Lebenslust, Selbstliebe und Nächstenliebe in Freiheit ausdrücken

Integration statt Ausgrenzung erfahren

Erneuten Zugang zur femininen Wahrnehmung finden

Ganzheitliche Gemeinschaften bilden, in denen ein Miteinander gelebt wird

Gemeinsam neue Klangräume finden, in denen beide Pole, also der weibliche und der männliche Pol, würdevolle Anerkennung und Annahme erhalten

Der erneute Zugang zur femininen Wahrnehmung ist wie ein Erwachen einer neuen Weiblichkeit, welche Teil der menschlichen Werte sein möchte. Die Rückkehr des weiblichen Prinzips, das Erwachen des weiblichen Lichts.

Eine innere Revolution, wo wir nicht mehr kämpfen und beweisen müssen, etwas zu sein. Weibliche Prinzipien in der Polarität zu männlichen Prinzipien sind allgemein menschliche Werte. Frauen sind dem von Natur aus näher, weil sie Gebärende sind. In der noch von patriarchalen Werten geprägten Kultur haben Frauen sich viele männliche Eigenschaften angeeignet, welche von Anerkennung von außen bestimmt sind. Der Feminismus hat viel zur Verbesserung der Autonomie und gesellschaftlichen Gleichstellung der Frauen und Männer beigetragen darauf können wir weiter aufbauen.

Die Essenz der weiblichen Werte und Prinzipien sind:

Verbinden statt Trennen

Sein statt machen

Vertrauen in den Fluss des Lebens statt zu kontrollieren

Wertschätzen und achten statt missachten oder misshandeln

Lieben statt Beurteilen

Kooperation statt Konkurrenz

Demut vor allem Leben statt Überheblichkeit und Ignoranz

Die Ehrung des göttlichen in allem Sein statt Arroganz und Unwissenheit

Aus der Quelle: Frauenkongress

Dazu benötigen wir:

Bauchgefühl, Bauch-Intelligenz

Herz-Intelligenz, Emotionale Intelligenz

Intuition

Mut und Kreativität für neue und ungewohnte Wege

Mut um einmal gesetzte Ziele zu hinterfragen

Offenheit für Alternativen

Meist haben wir unseren Blick nach außen gerichtet. Wir schauen nicht nach innen, in unseren eigenen Geist, sondern folgen stets seinen nach außen gerichteten Projektionen. Das ist die falsche Blickrichtung, und deswegen haben wir so viele Probleme. All die Fehler, die wir eigentlich im eigenen Geist haben, kritisieren wir in der Außenwelt.

Durch innere Wandlung wandelt sich das Außen, auch wenn es noch so langsam nachfolgt. Ehrw. Nyanaponika Maha Thero